61. Fritz Walter

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61. Fritz Walter

Eine der wahren Legenden in Deutscher Fußball, Fritz Walter wird im eigenen Land immer eine Sonderstellung einnehmen. 1920 geboren, verpasste er wegen des Zweiten Weltkriegs viele Jahre seiner Karriere, debütierte in diesen Jahren aber trotzdem für die Nationalmannschaft. Während seiner gesamten Karriere spielte er nur für einen Verein, den Verein seiner Geburtsstadt, den 1. FC Kaiserslautern, wo er Anfang der 1950er Jahre als Spielmacher und Stürmer zwei deutsche Meisterschaften gewann.
 
1954 machte Nationaltrainer Sepp Herberger Fritz Walter zu seinem Kapitän, als die westdeutsche Mannschaft über die Grenze in die Schweiz reiste, um an ihrer ersten Weltmeisterschaft nach dem Krieg teilzunehmen. Walter war jetzt 33 und führte die Deutschen ins Finale, wo sie auf Ungarn trafen. Eine Mannschaft, die seit vier Jahren kein Spiel verloren hat! Die mit vielen Reserven ausgestatteten Deutschen verloren in der ersten Runde beim Aufeinandertreffen der beiden Teams zu Beginn des Turniers mit 8: 3, und trotz zwei Tore Rückstand bereits nach zehn Minuten im Finale trieb Walter sein Team nach vorne. Erstaunlicherweise erholte sich Westdeutschland und erzielte in den letzten Minuten ein Siegtor, um ihre erste Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ebenfalls im Team war Fritz' Bruder Ottmar, der sie zu den ersten Brüdern machte, die den Weltcup gewannen. Den Pokal konnte ein stolzer Kapitän Fritz Walter entgegennehmen, der selbst drei Tore im Turnier erzielte.
 
Walter war auch in der Westdeutschland Kapitän Weltmeisterschaft 1958 in Schweden als sie das Halbfinale erreichten und in Göteborg mit 3: 1 gegen die Gastgeber verloren. Fritz ging im folgenden Jahr in den Ruhestand, aber Trainer Herberger tat sich schwer, das zu akzeptieren, und er versuchte ernsthaft, Walter zu überreden, sich der deutschen Mannschaft anzuschließen Chile-Weltmeisterschaft 1962 ohne erfolg. Walter war damals fast 42! Um seine Größe und Stellung zu verdeutlichen, wurde Fritz Walter 1999 vom Volk zur deutschen Mannschaft des Jahrhunderts gewählt. Kaiserslautern würdigte ihn, indem es ihm zu seinem 65. Geburtstag 1985 sein Stadion benannte.

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61. Fritz Walter

ARCHIV – Der deutsche Stürmer und Kapitän Fritz Walter (M, oben) und sein Lauterer Teamgefährte Horst Eckel (r) werden nach dem Triumph im Fußball-WM-Finale im Berner Wankdorfstadion von begeisterten Anhängern vom Spielfeld getragen (Archivfoto vom 04.07.1954). Horst Eckel ist noch immer rank und schlank wie beim «Wunder von Bern». 1954 leistete er mit 22 Jahren und damit als «Benjamin» der glorreichen deutschen Mannschaft seinen großen Beitrag zum WM-Triumph. An diesem Donnerstag (08.02.2007) feiert der WM-Held seinen 75. Geburtstag. Foto: dpa (zu dpa-KORR.: „Weltmeister Horst Eckel wird 75: „Ich bin immer noch am Ball““ vom 06.02.2007) +++(c) dpa – Bildfunk+++

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